Manfred Robertz (51) jeudi, 13. février 2003 à 08:36 heures
Liebste Geraldine,
in Dein"Poesiealbum" schreibe ich folgenden Text hinein:
Gott spricht immer mit mir. Es gibt eine Zeit da höre ich ihn und dann ist eine Zeit, in der ich ihn nicht höre. Immer wieder ruft die Stimme in mir: Ich bin da mit all meiner Schönheit, meinem Überfluss und meiner Liebe, wieso hast du deine Ohren verschlossen? Deine Augen verschließt du mit aller Kraft, in dem Glauben das ich dich nicht sehe, wenn du mich nicht sehen willst. Und ich sage:
Lass mich, lass mich, lass mich in Ruhe!
Und die Liebe antwortet: Ja, ich liebe dich, ja, ich liebe dich, ja, ich liebe dich und sie wird mir so unerträglich, die Liebe. So großartig ist sie, das ich sie nicht ertragen kann.
Wenn du mich brauchst, sagt die Liebe: Ich bin da, in dir, ganz tief und ganz nah und ganz bereit.
Ich bin die Antwort auf eure Gebete. So geht mein Ego in seiner Arroganz und Scheinheiligkeit in die Welt und ich sehe Menschen in meiner Verblendung, die ich beurteile und bestrafe. Innen, Außen, mit Gedanken, Worten, Taten. Doch in Wahrheit sind sie die Antworten auf meine Gebete. Ihr seid die Antwort auf mein Rufen, auf mein Weinen, auf alles was ich brauche und Gott mir immer wieder schenkt.
Da, das Telefon klingelt, reißt mich aus meiner Welt, meiner Illusion? ein Geschenk? Und ich spreche mit dir, so wie ich bin und nicht anders.
Tränen, ihr seid mir so willkommen. Ich fühle mich, ich fühle Mensch sein. Die vielen Geschenke der letzen Tage, ich mache sie in mir lebendig. Ich habe sie genommen, in mein Herz gelassen und hüte sie wie einen Schatz.
Da erlebe ich noch einmal, wie sich ein Mensch bedankt - für eine Verletzung.
Da, in mir, sehe ich wieder die Menschen, die wie Vampire leben und andere benutzen, damit sie sich selbst nicht spüren.
Ich erlebe Menschen, die alle Kraft aufwenden und damit die Liebe bekämpfen wollen. Wie töricht, wie hoffnungslos!! Ich habe keine Waffe, die gegen die Liebe siegreich sein könnte. Nichts, keine Atombombe, kein Flugzeug, keine Tat kann die Liebe in mir zerstören.
Es ist so unendlich hoffnungslos, die Liebe besiegen wollen. Immer wieder steht sie da, in ihrer Zartheit und Verletzlichkeit, das sie mein Ego tötet und übrig bleibt nur Liebe.
Da spüre ich meinen Schmerz, den ich seit Jahrhunderten in mir trage und endlich wieder erlebe.
Oh mein Geliebter, ich habe so große Angst vor der Liebe, vor dem, was ich in Wahrheit bin.
Oh mein Geliebter lass mich nicht mehr allein, noch mehr als die Liebe fürchte ich mich vor dem Verlassen sein.
..und beim nächsten Mal mache ich es noch besser! Höre ich einen braven Menschen in mir sagen, doch es gibt kein nächstes Mal. ICH BIN immer da, jetzt.
Jetzt, ist alles was es gibt und das ist mein Geschenk an die Welt.
Dies ist meine persönliche Geschichte und die Erkenntis daraus hat mein Leben sehr verändert.
in Liebe, Manfred
|